Image-Klangschalentherapie-Physiotherapie-Stefan-Sabottka

Der Mensch besteht nicht nur aus Organen und dem Bewegungsapparat und dessen Funktionen. Zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen gehört die Gesamtheit aus Körper, Geist und Seele. Es ist wichtig, die Funktionen zum Beispiel des Bewegungsapparates nicht losgelöst zu betrachten und somit nur die Symptome zu behandeln, sondern nach Zusammenhängen zu suchen.

Jemandes „Rückgrat“ stärken ist mehr als nur an der Aufrichtung mittels Muskelstärkung zu arbeiten. Es bedeutet, auch nach den Ursachen der Belastung zu suchen und die Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Schmerz ist ein Phänomen, das für betroffene Patienten bei allen Beeinträchtigungen, egal welcher Ursache, im Vordergrund steht. Bei der Frage, was Patienten von der Therapie erwarten, ist die erste Antwort immer: Ich möchte die Schmerzen los werden.

Oft ist der Schmerz aber nicht so einfach einer bestimmten offensichtlichen Beeinträchtigung zuzuordnen. Es gibt sehr viele Abläufe im Körper, die sich gegenseitig beeinflussen und Schmerzen auslösen, deren Ursache auf dem ersten Blick nicht ersichtlich ist. Ein Beispiel dafür sind Trigger-Points, Schmerzpunkte, deren charakteristisches Zeichen es ist einen Übertragungsschmerz auszulösen. Das bedeutet, der Trigger-Point überträgt den Schmerz an eine andere Stelle, die dann als schmerzhaft empfunden wird, aber eigentlich selbst nicht schmerzhaft ist.

Die Schmerzphysiotherapie macht es sich zur Aufgabe, solche Zusammenhänge zu erkennen und die eigentlichen Ursachen des Schmerzes zu behandeln. So vielfältig wie diese Zusammenhänge sind, ist auch die Palette der Anwendungen.

Klangschalen sind im ganzen ostasiatischen Raum beheimatet. Ursprünglich aus Osttibet stammend findet man sie vor allem auch in Nepal Indien und China. Auch in Japan werden Klangschalen verwendet. Ihr Ursprung wird vor 5000 Jahren vermutet. Zu uns kamen die ersten Klangschalen mit tibetischen Mönchen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

In Asien wurden die Schalen zu vielen Anlässen, auch zu therapeutischen Zwecken benutzt.

Anwendung der Klangmassage

Die Klangschalen werden auf die Vorder- oder Rückseite des bekleideten Körpers oder in seiner Umgebung, der Gesundheitsaura, gestellt und mit einem Klöppel angeschlagen oder angerieben. Durch die Klänge der Schalen aber auch durch die Vibrationen, die sich auf den Körper übertragen, entsteht sehr schnell ein Gefühl tiefer Entspannung, ein Wohlgefühl, das noch lange nach der Klangmassage anhalten kann.

Anwendungsfelder der Klangschalen

Die Klangmassage wird vor allem zur Entspannung und zum allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens angewendet. Aber auch in der Schmerztherapie, bei Bandscheiben-, Unterleibs-, Verdauungs- und Herzbeschwerden, bei Gelenkproblemen und Durchblutungsstörungen können die Klangschalen einen sehr positiven Einfluss haben.

Qi Gong (sprich: Tschi Gung), ist ein wichtiger Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und trägt als gesundheitliches Bewegungskonzept seit tausenden Jahren in China ganz wesentlich zur Gesunderhaltung der Menschen bei. Dabei geht die TCM von einem anderen Grundprinzip als die westliche Schulmedizin aus. Wesentliches Prinzip ist der Fluss der Lebensenergie im Körper und der Ausgleich der Gegensätze Yin und Yang. Die TCM meint, das man gesund und auch das Abwehrsystem stark ist, wenn die Lebensenergie Qi in Harmonie ist.

Um dies zu erreichen werden Qi Gong-Übungen durchgeführt.

Das Prinzip des Qi Gong basiert auf 3 wesentlichen Säulen:

  1. Der Körper (Shen), das heißt, die Haltung des Körpers und seine Bewegungen
  2. Der Atem (Xi), das heißt die Technik des Atmens
  3. Das Herz (Xin), das heißt Konzentration und autosuggestive Vorstellungen. Gemeint ist hier nicht das körperliche „Herz“ als Organ, sondern die gedankliche Ebene.